Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden setzen das Orientierungssystem »blindFind« ein

 
Logo Japanisches Palais
 

Das Japanische Palais diente seit 1786 der kurfürstlichen Bibliothek, aus der später zu einem wesentlichen Anteil die Sächsische Landesbibliothek hervorging und die dort bis 1945 verblieb. Sie ist eine der ältesten Bibliotheken Deutschlands.

Die barocke Vierflügelanlage ist Sitz des Museums für Völkerkunde und der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sorgen für mehr Barrierefreiheit im Museum

Das Japanische Palais ist eines der Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Hier können sich Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen ab sofort eigenständig bewegen. Denn das Leitsystem „blindFind“ ermöglicht ihnen nicht nur die selbstständige Orientierung im Museumsgebäude, sondern es nimmt zugleich auch eine inhaltliche Vermittlungsrolle ein. Besucher können mit unserer kostenlosen App „blindFind“ (Android und iOS) die an wichtigen Punkten in den Räumen angebrachten kabellosen „visorBoxen“ ansteuern. Diese führen mittels akustischer Signale und Ansagen beispielsweise zu den Treppen und Toiletten. Zudem geben sie Informationen etwa zu Öffnungszeiten und Ausstellungsstücken aus. So ist aktuell die Ausstellung „Dialog unter Gästen - Das Damaskuszimmer in Dresden lädt ein“ vollständig mit blindfind ausgestattet und liefert dort neben Informationen zur Orientierung auch den Audio-Guide zur Ausstellung und Audiodeskriptionen zu ausgewählten Ausstellungsstücken direkt in der blindfind-App.  Die SKD leisten damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Inklusion und Barrierefreiheit im Japanischen Palais.

Museum usui publico patens: Museum zur öffentlichen Nutzung offenstehend

Den zentralen Leitgedanken des Japanischen Palais bildet die Inschrift „Museum usui publico patens“ (Museum zur öffentlichen Nutzung offenstehend) über dem Haupteingang. Sie verweist auf die einstige Funktion des Hauses als Museumskomplex. Die Reaktivierung dieses Auftrages soll auch künftig das Haus charakterisieren. Heute bietet das Japanische Palais Sonderausstellungsflächen für alle 15 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die unter thematischen Schwerpunkten sammlungs- und epochenübergreifend zusammengeführt werden. Zudem befinden sich im Japanischen Palais die Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden und das Museum für Völkerkunde Dresden mit dem Damaskuszimmer.

Schrankenlos teilnehmen

Die Ausstellungen und Programme stehen allen Menschen offen.Mit gezielten Veranstaltungsformaten und Aktionen setzten sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden aktiv dafür ein, Menschen den barrierefreien Zugang zum Japanischen Palais zu erleichtern und sich willkommen zu fühlen.

 
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